»Kontakt-Improvisationen« auf dem Papier
Das Außen erfahren – sich selbst neu betrachten
In den kreativen Prozess eintauchen

Kursangebote im Kunst-Kontext

Mit der Sprache kommunizieren wir mit jeder Art von Gegenüber: Kreaturen, Kaffeemaschinen und Kunstwerken – wenn wir wollen. Und je intensiver der Dialog, desto fruchtbarer die Beziehung – auch die zu uns selbst.

In kleinen Gruppen biete ich Schreibworkshops an, die den Raum öffnen für die vorurteilsfreie, spielerische Begegnung mit dem Bekannten und dem Unbekannten – in der Kunst und im Leben.

»Das Schreiben und ich«

Kreatives Schreiben als Lebens-Kunst zu Aspekten der Gegenwart und zur Poesie des Alltags

»Die Kunst und ich«

Schreibimpulse zu bildnerischen »Äußerungen« von Künstler*innen in Bremer Museen und anderswo

Online-Treffen

Schreiben als Lebens-Kunst

Schreiben von zu Hause aus – in Gemeinschaft

Es geht um die beiden Säulen, die das Schreiben so wertvoll machen: die persönliche Reflexion und die Kreativität. Ausgehend von einem inhaltlichen Kern erforschen wir die Bedeutungsebenen für uns und können ebenso frei von anderen Standpunkten aus fantasieren. Kleine Dinge, flüchtige Begegnungen, große Themen – alles darf sein. In wertschätzender Umgebung teilen wir unsere Worte miteinander.


Ort und Zeit: Jeden letzten Mittwoch im Monat von 19.30-21.00 Uhr als Zoom-Treffen online
Kosten: 22,- / 30,- oder 38,- Euro
 
(solidarisches Preissystem)
Begrenzte Plätze!
Anmeldung erforderlich: naumann@kunst-kontext.de oder Tel. 0172 / 21132130

Die Kunst als Verbinderin von Gegensätzen

Live-Treffen: Workshops vor Ort

im Museum und anderswo

(Bildende und darstellende) Kunst als Verbinderin von Gegensätzen

In einem Kunstwerk gibt es nicht nur eine einzige gültige Betrachtungsweise. Auch ist es nicht eindeutig – so wie wir bei Menschen auch unterschiedliche und zum Teil widersprüchliche Eigenschaften feststellen. In beiden Fällen gilt, dass niemand die Interpretationshoheit besitzt und zweifelsfrei festlegen darf, was und wie etwas ist. Gute bildnerische und darstellende Gestaltung hat dabei auch den Vorzug, uns diese Vielschichtigkeit wahrnehmen zu lassen. Ein wunderbarer Anlass, zu üben, Vorurteile beiseite zu lassen und Fremdartigem neugierig zu begegnen – und in der Gruppe unterschiedliche Sichtweisen kennen zu lernen. Beim Schreiben stellen wir fest, dass jede Person ihre eigenen Assoziationen damit verknüpft, andere Einzelheiten bemerkt, andere Schlüsse zieht oder Erkenntnisse gewinnt. Und alles ist »richtig«. Ein Gefühl von geteilter Lebendigkeit ist oft das Ergebnis. Probier’s aus, wenn du magst! 

NEU: Film-Schreib-Treffen nach dem Kino (City 46)

Einen Film gemeinsam schauen und sich schreibend darüber austauschen

Manche Filme sind so inhaltsreich in ihrenThemen, so kunstvoll gemacht im filmtechnischen Sinn, dass sie richtig dazu auffordern, sich intensiver mit ihnen zu beschäftigen. Bei diesem neuen Format muss eine*r nichts vorher wissen, sondern nur neugierig sein! Es wird jeweils ein Termin ausgeschrieben, wo wir uns den Film gemeinsam anschauen und, wenn möglich, im Anschluss daran an einem anderen Ort in der Innenstadt dazu schreiben: um kreativ zu verdauen, die besonderen Eindrücke zu benennen, die angeregten Gedankenzusammenhänge weiter zu bewegen und mit den eigenen Erfahrungen in Beziehung zu setzen.

»Das Sommerbuch« (© Filmagentinnen) - Film im City 46 - Schreiben im URBI im Schnoor

Das Sommerbuch

Ein Film nach dem Roman der Mumin-Erfinderin Tove Jansson

FIN/GB/US 2024, Regie: Charlie McDowell, mit Glenn Close, Anders Danielsen Lie, Emily Matthews, 95 Min.

»Jansson, international vor allem als Schöpferin der Mumins bekannt, war zugleich eine der stillsten und radikalsten Künstlerinnen Finnlands. Als Malerin, Schriftstellerin und Cartoonistin widersetzte sie sich der Konformität und entschied sich stattdessen für ein Leben voller Kunst, Privatsphäre und tiefer Verbundenheit mit der Natur. ‚Das Sommerbuch‘ basiert auf ihren Jahren auf einer kleinen Insel im Finnischen Meerbusen, die sie mit ihrer Partnerin Tuulikki Pietilä verbrachte, und ‚Großmutter‘ basiert auf Toves Vorbild, ihrer abenteuerlustigen, künstlerischen Mutter Signe« (Heather Sloan Gray, www.moviejawn.com)

Was wir tun:

Beim Film-Schreib-Treff schauen wir zusammen den ausgewählten Film im City 46 an und gehen anschließend hinüber ins URBI. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit den erlebten Themen und beziehen sie in kleinen Texten auf unser eigenes Leben. In „Sommerbuch“ geht es um die Verarbeitung des Todes eines geliebten Menschen und wie man groß wird. Die Protagonisten sind ein vor Trauer nahezu verstummter Vater, Sophia, seine neunjährige Tochter, ihre weisheitsvolle Großmutter und die Natur – die Landschaft einer unberührten finnischen Schäreninsel im Sommer. Der Kreislauf von Werden und Vergehen und der besondere Umgang mit dem Kind regen zu Fragen an: über Großmütter, Regenwürmer und eigene Lehren, die uns das Leben vermittelt. 

Gemeinsamer Filmtermin: Mi. 8.7.26 um 17.30 Uhr (wer da nicht kann, hat vom 2.7. bis 7.7.26 zu verschiedenen Uhrzeiten die Möglichkeit, den Film zu sehen >> www.city46.de )

Workshop – Ort und Zeit: Mi. 8.7.26 von 19.30-21.00 Uhr im URBI, Hohe Str. 8/9 im Schnoor neben der Kirche St. Johann
Kosten: 25,- / 30,- / 45,- € (solidarisches Preissystem) zzgl. Kino-Eintritt
Anmeldung:
naumann@kunst-kontext.de oder 0173 / 2113213

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Links: Claude Monet »La liseuse« (1872) • rechts: Wörpe und Wümme · beide Wikimedia Commons


Les couleurs du monde – und die Farben unserer Umgebung

Ein sommerlicher Schreibtag in zwei Sprachen

Sommerschreiben in Lilienthal: schauen, speisen, spazierengehen, schreiben

Für die Menschen, die gern französisch hören oder sprechen und vielleicht auch schreiben, gibt es vormittags einen französichen Film in der Originalsprache zu sehen (mit deutschen Untertiteln). Und ein paar kleine Texte schreiben wir dazu en français, je unvollkommener, desto besser :-), denn wir wollen uns einfach trauen, etwas auszudrücken. Dieses Angebot ist gratis, rein aus Freude an der Sprachübung.

Danach gibt es Suppe. Und dann schließt ein regulärer Schreibworkshop an, bei dem wir uns um die Farben des Lebens herum bewegen, auf der Dachterrasse, im Garten oder auf den Wümmewiesen. Es gibt einige Schreibimpulse mit auf den Weg, und nachher treffen wir uns beim Kaffee zur Leserunde.

Beide Teile können einzeln oder zusammen wahrgenommen werden.

Ort und Zeit: So. 23.8.26  von 10.30-17.30 Uhr (Teil 1 von 10.30-13.00 Uhr, Teil 2 ab 14.30 Uhr) in Lilienthal im Haus von Christiane Rostock, Truperdeich 12a, 28865 Lilienthal, gut zu erreichen mit der Linie 4 
Kosten:  Vormittags keine; 35,- / 45,- oder 55,- Euro für den Nachmittag
Anmeldung: für einen und/oder beide Teile naumann@kunst-kontext.de oder 0173 / 2113213

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Workshops in Museen und Galerien

Jette Slangerod, »as you see it« (links), »better than worse« (rechts)


Wer spielt hier eigentlich die Hauptrolle?

Schreibworkshop in der Ausstellung »Point of view« von Jette Slangerod in Zeven

In den Gemälden der dänischen Künstlerin gibt es nichts Gegenständliches wiederzuerkennen. Vielmehr vollzieht sich in ihnen jeweils ein »Stück«, bei dem es nicht auszumachen ist, ob Vorder- oder Hintergrund dabei im Rampenlicht stehen. Wer von beiden spricht? Sie arbeiten im lebendigem Spiel miteinander, fesseln durch Farb- und Formbewegungen. Bei anderen Bildern sind es expressive Formen, die selbstbewusst ihren ganz eigenen Charakter präsentieren. Wir lassen uns anregen, über sie zu schreiben und uns dadurch im bildnerischen Geschehen zu verorten.

Ort und Zeit: So. 5.7.26 von 15.00-17.00 Uhr 
im Königin-Christinen-Haus, Lindenstr. 11, 27404 Zeven (erreichbar mit dem Bus 630, ein bis zwei Fahrgemeinschaften sind ebenfalls machbar)
Plätze: 7 Personen

Kosten: 28,- / 34,- / 40,- € (solidarisches Preissystem)
Anmeldung: naumann@kunst-kontext.de oder Tel. 0172 / 2113213

 

Links: Maria Lassnig, »Selbstbildnis mit Stab« (1971)· rechts: Evard Munch, »Torvald Stang und Edvard Munch« (1909-1911) · beide wikimedia commons


Maria Lassnig und Edvard Munch:  Malfluss = Lebensfluss

Schreibausflug in die Hamburger Kunsthalle

In der Ausstellung erleben wir den norwegischen Klassiker der Moderne, Edvard Munch, in ungewöhnlicher Nachbarschaft zur österreichischen feministischen Malerin Maria Lassnig, welche die figurative Malerei nach 1945 entscheidend geprägt hat. Im Umgang mit der sehr expressiv verwendeten Farbe zeigen beide nicht äußere, sondern innere Realitäten. Sie bearbeiten existenzielle Erfahrungen wie Leben und Tod, Krankheit, Trauer, Isolation und Verletztlichkeit. Ihre eigenwilligen Bildfindungen miteinander zu vergleichen, lässt uns Munch mit neuen Augen sehen und die krasse Ausdrucksweise der Maria Lassnig noch eindrücklicher und zugänglicher werden. Gezielte Schreibimpulse führen mitten ins Herz der körperlichen und seelischen Gefühle.

Ort und Zeit: So. 9.8.26 von 8.20 Uhr (Treffpunkt Bremen Hbf.) bis 15.30 Uhr (Ankunft in Bremen), Zeit in der Hamburger Kunsthalle 10.00-14.00 Uhr
Kosten:  45,- / 50,- oder 55,- Euro zzgl. Eintritt (normal 18 Euro) und Bahnfahrt (Niedersachsen-Ticket für mehrere, hin-und-zurück ca. 15 Euro pro Person)
Anmeldung: naumann@kunst-kontext.de oder Tel. 0172 / 2113213

Daphne Wright, »Sons and Couch«, 2025, handbemaltes Jesmonite, Lebensgröße, Courtesy the artist and Frith Street Gallery, London, Foto: Jed Niezgoda © Daphne Wright


Daphne Wright: »Die Gegenwärtigkeit der Erinnerung«


Schreibworkshops in der Ausstellung »Memory and Presence« von Daphne Wright im Gerhard-Marcks-Haus

Die Arbeiten der irischen Künstlerin sind von eigenwilliger und beunruhigender Schönheit. Die Abgüsse aus empfindlichem Material zeigen Menschen und Tiere in Momenten des Umbruchs. Indem sie Wendepunkte der Entwicklung, Übergänge zwischen dem Jetzt und dem verlorenen Augenblick, zwischen Leben und Tod umfassen, gewinnen sie eine packende Präsenz. Im Schreiben erkunden wir, wie in ihnen fragile Verletztlichkeit und kraftvolle Anwesenheit ineinanderwirken.

Ort und Zeit: So. 16.8. und Sa. 17.10.26 jeweils von 14.00-16.15 Uhr im Gerhard-Marcks-Haus, Am Wall 208, Bremen
Kosten:  30,- Euro inklusive Museumseintritt (Bezahlung vor Ort ans GMH)
Plätze: 7 Personen
Anmeldung: naumann@kunst-kontext.de oder Tel. 0172 / 2113213

Nota bene: Zu dem Hauptwerk »Sons and Couch« (siehe Foto) biete ich am 
Di. 13.10. von 14.00-16.15 Uhr erstmalig einen Workshop für Teens von 12-15 Jahren an!
»Willst du vielleicht ein Kunstwerk sein?!« Die Künstlerin musste lange mit ihren Söhnen diskutieren, bis sie ihr die Erlaubnis gaben, sie als lebensgroßen Abguss zu verewigen und der Öffentlichkeit zu zeigen. Was hättest du dazu gesagt? Und was macht es anders, als wenn es bloß um eine Fotopräsentation ginge? Wir besprechen uns miteinander, probieren Gesten und Haltungen aus, notieren Gedanken und Gefühle. Und entdecken, was Kunst (mit uns) macht.)

Zusatzveranstaltung von mir: 
Führungen in der Ausstellung (Termine noch nicht geklärt) jeweils um 12.00 Uhr 
»Mittagssehen«: Gemeinsam durch die Ausstellung gehen und im Gespräch herausfinden, was uns da entgegenkommt als Angebot zum Nachdenken …
Mi. 12.8. und 30.9.26 um 12.30 Uhr im Gerhard-Marcks-Haus (8,- Euro + Museumseintritt)

 

Wiebke Mertens »Wohin Du willst« (2025) © Wiebke Mertens


»Frauen in der Kunst: Wiebke Mertens, Paula Modersohn-Becker und der menschliche Körper«
  


Schreibworkshop inklusive Führung im Paula Modersohn-Becker Museum

Wiebke Mertens hat 2024 in der Meisterschüler*innen-Ausstellung den Preis der Karin-und-Uwe-Hollweg-Stiftung bekommen sowie im gleichen Jahr den Nachwuchspreis der Paula Modersohn-Becker Stiftung! So ist es folgerichtig, dass ihre erste Einzelausstellung in diesem Haus stattfindet. Sie ist eine figürliche Malerin, die sich besonders mit der Körperdarstellung befasst. Wie malt man Haut, wie kann man Nähe zwischen zwei Figuren ausdrücken, was zeigt sich durch Gesten und Haltungen? Besonders die Beziehungen zwischen Frauen nimmt sie in den Blick. Auch bei Paula Modersohn-Becker, welche die erste Künstlerin war, die sich selbst nackt dargestellt hat, gibt es viel zum Thema Körper und Beziehungen zu entdecken. Im Schreibworkshop untersuchen wir, wie die Darstellungen auf uns wirken und welche Bedeutung wir aus ihren jeweiligen Ausdrucksformen herauslesen. (Inklusive Führung von einer Museumskraft.)

Ort und Zeit: Sa. 29.8.26 von 11.30-17.00 Uhr im Paula Modersohn-Becker Museum in der Böttcherstraße
Kosten: 48,- Euro (vhs-Tarif)
Anmeldung über die vhs (auch gern eine Mail an mich):
https://www.vhs-bremen.de/veranstaltungen/kultur/kurs/Frauen-in-der-Kunst-Wiebke-Mertens-Paula-Modersohn-Becker/262M73-605

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Journal writing (kennen) lernen


Bildungszeit im Oktober 2026: Journal writing – Schreiben als Kompass im Berufsalltag


Die Woche im Oktober ist angefüllt mit Schreibmethoden, die es dir erlauben, auf konstruktive und ganz einfache Weise den Raum für dich selbst zu öffnen. Sie unterstützen dich auf dem Weg, die richtige Richtung einzuschlagen bei den vielen Entscheidungen, die es im beruflichen und privaten Alltag zu fällen gilt. Du wirst dir über Gefühle und Bedürfnisse klar, die danach viel besser zu vermitteln bzw. zu erfüllen sind. Wenn es mal wieder zu hektisch zugeht und das Wesentliche aus dem Blickfeld gerät, ist auch mit wenig Zeit ein fruchtbares Innehalten möglich. Auch noch diffuse Wünschen oder Vorhaben können beim Schreiben Gestalt gewinnen. Bei den von Kathleen Adams entwickelten Methoden geht es immer um die Fragen: Was ist gerade los und was kann ich jetzt selbst für mich tun?

Ort und Zeit: Mo. 5.10.26 bis Fr. 9.10.26 jeweils von 9.00-14.00 Uhr in den Räumen der vhs, Bremen
Kosten: 142,- Euro (vhs-Tarif)
Anmeldung über die vhs (bei Interesse auch gern eine Mail an mich):
https://www.vhs-bremen.de/kurssuche/kurs/Journal-WritingSchreiben-als-Kompass-im-Berufsalltag/262M60-253

N.B.: Neue Absage-Bedingungen!

Bei den von mir privat organisierten Kursen gilt:
Bis 7 Tage vor dem Kurs ist eine Absage kostenfrei, bis 3 Tage vorher wird die Hälfte und noch später der ganze Kursbeitrag fällig.

(Die Kurse im Gerhard Marcks Haus sind davon nicht berührt, dennoch bitte rechtzeitig absagen, um Nachrückplätze vergeben zu können.)

Rücktrittsbedingungen der VHS siehe unter
https://www.vhs-bremen.de/rechtliches/anmelde-teilnahmebedingungen